Hauptsache informativ ‒ und gut lesbar...

Zwei Eigenschaften machen journalistische Texte lesenswert: Zum einen müssen sie ansprechend formuliert sein, zum anderen sollen sie informieren. Unterhalten die Texte dabei auch noch oder animieren zum Nachdenken und Weiterfragen ‒ umso besser.

Format und Umfang eines journalistischen Textes sind oft durch ein vorgegebenes Layout festgesetzt. Das bedeutet, viele Informationen müssen ökonomisch und dennoch variantenreich auf einem vorgegebenen Raum vertextet werden. Dabei kommen die verschiedensten sprachlichen Mittel zum Einsatz: idiomatische Wendungen, Mode- und Kunstwörter, Jargonismen und Fremdwörter; bildreiche Sprache und Metaphern helfen außerdem dabei, komplizierte Sachverhalte zu veranschaulichen. Das macht einen Text für Leser interessant und leicht verständlich, kann aber zur großen Herausforderung werden, wenn der Text in eine andere Sprache übertragen werden soll. Denn Metaphern lassen sich oft nur schwer und über Umwege in andere Sprachen und für andere Kulturen übersetzen. Manche Bilder funktionieren einfach nur in einem bestimmten kulturellen Umfeld. Insbesondere die Assoziation von Körperteilen zum Beispiel unterscheidet sich je nach Kulturkreis sehr stark, ähnlich wie ein und dieselbe Geste je nach Land Unterschiedliches ausdrücken kann. Zum Beispiel bedeutet ein erhobener Daumen in Deutschland „alles in Ordnung“, in Italien aber eine obszöne Beleidigung.

Frei und doch gebunden...

Journalistische Texte können von ganz unterschiedlichem Charakter sein: Je nachdem ob es sich um eine Nachricht, eine Glosse, einen Beitrag im Feuilleton oder ein Interview handelt, muss der Übersetzer zuweilen viel Kreativität an den Tag legen um die Botschaft unverfälscht zu übermitteln. Dabei ist er stets an die Ausrichtung des Mediums gebunden ‒ übersetzt er für eine politische Tages- oder Wochenzeitung oder für ein Boulevardmagazin? Erscheint der Text im Printmedium oder auf einer Website? Trotz einer verhältnismäßig freien Übersetzung, darf der Fachübersetzer den Informations- und Unterhaltungswert des journalistischen Textes nicht verfälschen ‒ da ist Sprachkunst gefragt! Unter Umständen wird der Fachübersetzer deshalb ein Stück weit selbst zum Texter.

Über 500 Fachübersetzer

Aufgrund der unerschöpflichen Themenvielfalt journalistischer Texte schöpfen wir für den Bereich der Journalismus-Übersetzungen aus einem Pool von über 500 Fachübersetzern. Ob Medizin- oder Wirtschafts-Journalismus, wir haben den passenden Übersetzer für jede Sparte an der Hand ‒ und das in über 50 Sprachen. Unsere Sprachprofis kennen sich bestens mit der Alltagssprache und den kulturellen sowie sprachlichen Besonderheiten der Zielsprache aus und treffen stets den richtigen Ton für Ihre journalistischen Übersetzungen.

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