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Slowakisch-Übersetzer arbeiten nach DIN 15038

Was ist das Besondere am Übersetzen aus dem Deutschen ins Slowakische? Wo gibt es Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den beiden Sprachen?

Slowakisch gehört gemeinsam mit Tschechisch, Polnisch, Kaschubisch und Sorbisch zu den westslawischen Sprachen und damit zur indogermanischen Sprachfamilie. Slowakisch ist eher eine „kleine“ Sprache und wird von rund fünf Millionen Slowaken in der Slowakei und etwa zwei Millionen Auswanderern, davon ungefähr eine Million in Nordamerika (USA, Kanada) gesprochen. 
Slowakisch wird oft auch das Bindeglied zwischen den slawischen Sprachen genannt; sie wird manchmal als das Esperanto unter den slawischen Sprachen bezeichnet, denn sie gehört zwar zur Gruppe der westslawischen Sprachen, doch sie weist auch viele sprachliche Erscheinungen auf, die für südslawische Sprachen typisch sind.
Slowakisch ist eine stark flektierende Sprache mit sechs grammatikalischen Fällen, jedoch gibt es im Unterschied zum Deutschen keine Artikel. 
Ein weiterer Unterschied zum Deutschen: es gibt einige spezielle Zeichen, die besonders für die Aussprache wichtig sind, so werden zum Beispiel die mit einem „dĺžeň“ (= Verlängerungszeichen) gekennzeichneten Buchstaben (á, é, í, ó, ú, ý, ĺ, ŕ) lang ausgesprochen und die mit dem „mäkčeň“ (= Weichheitszeichen) gekennzeichneten Buchstaben (ď, ň, ľ, ť) weich ausgesprochen. 
Somit ist das Slowakische ein richtiger Zungenbrecher, da es im Slowakischen Konsonanten mit silbenbildender Funktion (l, ĺ, r, ŕ) gibt und es existieren Wörter ohne Vokale (krk, stĺp, prst), die schwer auszusprechen sind. Es können sogar Sätze ohne einen einzigen Vokal entstehen: Strč prst skrz krk.
Lange und betonte Silben fallen oft nicht zusammen, was für deutsche Muttersprachler Schwierigkeiten bereiten kann.
Im Slowakischen wird grundsätzlich die erste Silbe betont, aber nicht in allen Dialekten. Die als „rhythmische Kürzung“ bekannte Regel ist für das Slowakische charakteristisch. Gemäß dieser Regel dürfen im Slowakischen zwei lange Silben nicht aufeinander folgen. Wenn zwei lange Silben aufeinander folgen sollten, wird meistens die zweite gekürzt, Es gibt allerdings auch eine Reihe von Ausnahmen – allerlei Ausnahmen sind für das Slowakisch eigentlich sehr kennzeichnend.
Slowakisch ist auch dadurch kompliziert, weil zwischen dem natürlichen und grammatischen Geschlecht unterschieden wird. Im Slowakischen muss man bei den Verben oder Adjektiven geschlechtsspezifisch sein. Dies äußert sich zum Beispiel bei den Verben im Präteritum (männlich: muž išiel, weiblich: žena spievala, sächlich: dieťa sa hralo);
Aber was die Zeitformen betrifft, ist Slowakisch im Vergleich zum Deutschen wiederum einfach, weil es nur drei Zeitformen unterscheidet. Beim Übersetzen aus dem Deutschen oder ins Deutsche muss der Übersetzer gut überlegen, welche Zeitform er wählt.

Welche Fehler machen unerfahrene Übersetzer in der Sprachkombination Deutsch-Slowakisch besonders häufig?

Bei der Übersetzung aus dem Deutschen muss man sehr auf die Satzbildung aufpassen, damit man die Struktur der deutschen Sätze nicht übernimmt, denn während im Deutschen oft Passivsätze verwendet werden („wird gemacht“), neigt das Slowakische sehr stark zu aktiven Formen (wir machen, man macht). Wenn die Texte also zu sehr passiv formuliert sind, ahnt man sofort, dass der Text wahrscheinlich aus dem Deutschen übersetzt wurde.
Außerdem gibt es spezielle Präpositionen, die unerfahrene Übersetzer übernehmen, obwohl man diese im Slowakischen anders formulieren muss.
Viele unerfahrene Übersetzer übersetzen idiomatische Ausdrücke wortwörtlich. Oder sie übersetzen den Text nicht als Ganzes, sondern nur Wörter, einzelne Sätze. Dies kann vor allem bei der Übersetzung von fachlichen oder juristischen Texten besonders irreführend oder sogar gefährlich sein, bei denen die genaue Bedeutung und der Inhalt des Begriffs, das Rechtssystem sowie die Rechtsordnung des jeweiligen Landes (Deutschland/Österreich/Schweiz versus Slowakei) berücksichtigt werden müssen.

Welche Rolle spielt die deutsche Sprache in der Slowakei?

Deutschland der wichtigste Handelspartner der Slowakei – beim Export ebenso wie beim Import. Deutschland gehört zu den wichtigsten Partnerländern für ausländische Direktinvestitionen in der Slowakei. 
Die kulturellen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Slowakei sind ebenfalls eng und vielfältig. Es findet ein reger Austausch in allen kulturellen Bereichen auf staatlicher Ebene, mit privaten Stiftungen sowie über private Kontakte statt. 
Nach Englisch ist Deutsch in den Schulen die zweitwichtigste Fremdsprache.
Mit all diesen erwähnten Aktivitäten hängt ein reger sprachlicher Austausch zwischen unseren Ländern zusammen (es wird eine Menge technischer, wirtschaftlicher oder juristischer Dokumente übersetzt, darüber hinaus auch literarische Werke wie Romane, Theaterspiele, Filme oder Serien usw.).

Welche Textsorten werden besonders häufig übersetzt?

Besonders häufig werden rechtliche Texte, Texte aus dem Bereich Technik, Transport und Logistik, Qualitätsmanagement, Bauwesen, Marketing und Vertrieb sowie Sozialversicherung und Absicherung, Finanzen und Versicherung und Tourismus übersetzt.

Gibt es deutsche Lehnwörter in der slowakischen Sprache?

Slowakisch ist eine dynamische Sprache, die sehr gern Wörter aus anderen Sprachen übernimmt.

Man wird kaum eine andere slawische Sprache finden, die so viele deutsche Wörter verwendet wie das Slowakische. Deutsche Wörter sind seit Jahrhunderten im slowakischen Sprachgebrauch. Abgesehen von den deutschen Minderheiten, die vor allem in den Bergbaustädten und der Zips lebten, verdanken wir dies den reichen Handelsbeziehungen mit Österreich. Die aus dem Deutschen übernommenen Wörter beziehen sich auf das alltägliche Leben, aber auch auf Handel und Handwerk. Diese Germanismen werden auch heute noch im geschriebenen Slowakisch verwendet:

blúzka (deutsch: Bluse),

cieľ (deutsch: Ziel),

cukor (deutsch: Zucker),

dáma (Brettspiel: Dame),

deka (deutsch: Decke),

farba (deutsch: Farbe),

kasárne (deutsch: Kaserne),

kongres (deutsch: Kongress),

kritizovať (deutsch: kritisieren),

minca (deutsch: Münze),

plech (deutsch: Blech),

rám (deutsch: Rahmen),

richtár (deutsch: Richter),

špajza (deutsch: Speise),

žemľa (deutsch: Semmel).

 

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