Von „Fachchinesisch“ bis „Laiensprache“

Als Informationsmaterial bei Fachtagungen, als Broschüren für Patienten oder in Form von Arztbriefen, Patientenverfügungen und klinischen Dokumentationen ‒ medizinische Texte finden sich in den verschiedensten Anwendungsbereichen. Formulierung und Sprachstil in medizinischen Texten hängen sehr stark vom angestrebten Zielpublikum ab. Soll fachkundiges Personal, sollen Patienten oder Kunden informiert werden?

Insbesondere fachinterne Texte wie Gutachten oder Krankenakten zeichnen sich durch eine hochspezialisierte Sprache aus. Zu zahlreichen, oft lateinischen Fremdwörtern, kommen je nach fachlicher Spezialisierung charakteristische Abkürzungen hinzu. In wenigen Worten und vielen Abkürzungen stecken wichtige Details. Vollständige Sätze sind oft Fehlanzeige, denn auf Verben wird meist verzichtet ‒ ohne Fachverständnis kommt der Leser hier nicht weit.

Anders, doch nicht einfacher sieht es da bei Informationsmaterial für Patienten aus: Sollen Verlauf einer Krankheit, Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen einem Publikum von Nichtfachleuten verständlich gemacht werden, ist viel Feingefühl gefragt. Verständlichkeit ist hier das wichtigste Kriterium. Denn harte und auch unerfreuliche Fakten sollen den Betroffenen schonend, aber nicht verfälscht, beigebracht werden. Infomaterial soll Patienten von Vorsorgemaßnahmen überzeugen oder über die Chancen und Risiken einer Behandlung aufklären. Diese Art von medizinischen Texten braucht verständliche, klare Sprache, die komplizierte medizinische Zusammenhänge für jeden nachvollziehbar macht.

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Dosierungsanweisungen können nicht immer eins zu eins übersetzt werden, denn Zulassungen variieren von Land zu Land. Oft sind im Ausland ganz andere Medikamente zugelassen, möglicherweise in flüssiger statt in fester Form und umgekehrt. Ein und dasselbe Medikament kann im Land der Zielsprache auch einfach unter einem anderen Namen zugelassen sein, eventuell aber auch derselbe Wirkstoff in Kombination mit anderen Hilfsstoffen. Diese entscheidenden Feinheiten muss ein medizinischer Fachübersetzer kennen. Bei kritischen Texten sind daher ein zusätzliches Fachlektorat und enge Absprache mit dem Kunden unerlässlich.

Die Übersetzung medizinischer Texte erfordert vom Übersetzer und Lektor oft nicht nur medizinisches, sondern auch therapeutisches, medizintechnisches und/oder rechtliches Fachwissen. Deshalb arbeiten wir mit Übersetzungsprofis zusammen, die entsprechende Erfahrung und häufig auch einschlägige akademische Abschlüsse im medizinischen Bereich vorweisen können. Muttersprachliche Ärzte, Pharmakologen und Biologen lektorieren die Texte anschließend, damit diese den höchsten Standards gerecht werden. Wir finden die passenden Experten für Ihren Fachbereich!

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